Samstag, 22. November 2014

Zeitfahren Hamburg - Berlin 2014

Spät aber besser als nie gibt es heute meinen Bericht über das diesjährige Zeitfahren des Audax Clubs von Hamburg nach Berlin. Wie schon im letzten Jahr sollte es mein Saisonabschluß sein. Die Verspätung hatte einen Grund, der steht ganz unten...

Wie schon 2013 hieß es für den Freitag Kurzarbeit um abends noch rechtzeitig in Hamburg anzukommen. Dieses Jahr aber alleine, was mir die Option offen lies die Strecke per Rad anzufahren. Dank einer kleinen Erkältung entschied ich mich bis Wittenberge den Zug zu nehmen und den Rest ( knappe 130 km ) mit dem Rad zu bewältigen.

In Wittenberge ging es dank eines Plattens in Berlin direkt zum örtlichen Radhändler. Gute 60 € später Neuer Reifen neues Glück.

Die Anfahrt war super. Durfte ich abseits des Zeitfahrens auch mal das rechtsseitige Elbufer erkunden. Wetter war toll, der Wind spielte keine Rolle, es ging überwiegend duch schöne Wälder.

In Altengamme erwarteten mich schon René und Steffan mit Bier und Grillgut am Elbdeich in Altengamme. Es war also noch ein toller Abend mit Freunden die man leider nicht all zu oft sieht. Auch mein Freund Jan schaute auf ein Bier vorbei.

Das Nachtquartier war in diesem Jahr super, gute 50 m entfernt vom Startpunkt. Im letzten Jahr mussten wir von der Geesthachter Jugendherberge noch gute 10km im Regen zum Start rollen...

Ausschlafen war angesagt, irgendwann kurz nach 6 pellte ich mich aus dem Schlafsack.


Startunterlagen-Anstehschlange




Mega-Frühstück für alle!


Es war wieder sehr gemütlich im Fährhaus


Noch fix Wasser auffüllen.


Startgewusel


Unpünktlich irgendwie so etwa 07:20 Uhr starteten dann die Satanarchäolügenialkohöllischen Testosteronraketen (die Weinknecht-Brüder aus Lübeck & Jost aus Berlin )  mit mir als Einzelstarter.

Gegenüber dem letzten Jahr ging es erst einmal gemütlich so mit 35 km/h entlang des Elbdeiches. Hier und da eine Abkürzung die keine Abkürzung war. Erste Grüppchenbildung und kein Regen. Was für ein schöner Oktobermorgen.



Rollin rollin rollin Rollin rollin rollin Rollin rollin...



 

Breitreifenkombinat


Wir starteten spät, also war die Verpflegung in Dömitz schon fertig aufgebaut. Die ersten 100km sind geschafft.


Ab Dömitz fuhren wir nie alleine. In einem Pulk von gut 20 Leuten rollten wir mit knappen 30 km/h durchs Land. Immer wieder verliessen uns einzelne Fahrer die eine andere ( vielleicht kürzere ) Strecke fuhren.


In Wittenberge kam es dann in einer 90° Kurve zu einem Sturz vor mir. Ich hinten drauf... aufgestanden, alles gut. Dem Verursacher ist leider nicht so gut ergangen. Krankenwagen... aber er war von seinem Team umsorgt.



In Rhinow dann den obligatorischen Supermarkt-Halt eingelegt. Teilweise standen schon halbvolle Wasserflaschen von zuvor gestartenen auf dem Parkplatz. Vielen Dank fürs teilen! Wir haben dafür etwas Schokolade für die späteren Fahrer da gelassen. :-)






Weiter noch knappe 100km. Es lief wie von alleine, die Gegend ist ja fast schon mein Trainingsterrain.


René Fischer auf seinem Singlespeed-Crosser


Zeitfahren! Wie das wohl mit dem Seitenwind lief?


Zieleinlauf - wie man sieht waren die Weinknechts auf dem Mountainbike unterwegs ( hätte ich das vorher gewusst! ). Nur wäre ich dann glaube ich nicht so locker durchgekommen. Jungs, ihr habt meinen Respekt!

Fahrzeit 09:57 h - Streckenlänge etwa 270 km



Die eigentlichen Raketen... - eines dieser Mobile fuhr den neuen Streckenrekord mit 05:47h


Materialschlacht



Fahrtwind! - www.fahrtwind-berlin.de - Wer fuhr wohl bei wem am Hinterrad? 


Nachbesprechung bei Bier, Kuchen und Suppe - bestes Wetter an der Havel


Danke fürs mitnehmen - war ein toller Saisonabschluß!


War wieder ein tolles Event, vielen Dank an Burkhard Sielaff der seit vielen Jahren das Zeitfahren ehrenamtlich mit seinen Helfern vom Audax Club auf die Beine stellt.

Die Fotos sind von Burkhard und Jost geliehen. :-)

Nachwehen vom Sturz:

7 Tage später, es ist Samstag morgen etwa 04:00 Uhr, ich liege mit unzuordnenbaren Ellenbogenschmerzen halbschlafend im Bett. Was geht? Ich hatte keine Ahnung nach 30 min hin und herdrehen entschied ich mich für die Notaufnahme. Schleimbeutelentzündung im Ellenbogen - 10 Tage Gipsschiene. Die Ärztin meint es kommt von dem Sturz. Mittlerweile bin ich wieder Schmerzfrei, also war es endlich mal Zeit für den Nachbericht.

 (c)Renn.Schnecke - zu gucken beim Crossrennen in Golzow tut auch mal gut.




















Keine Kommentare:

Kommentar posten